Eines Nachts ~
Ich hatte einen Traum.
Ich träumte, ich ging mit Gott
einen Strand entlang.
Am Himmel erschienen auf einmal
alle Szenen aus meinem Leben.
Bei jeder bemerkte ich Fußspuren
von zwei Personen im Sand, einmal
von mir und einmal von Gott.
Nach der letzten Szene blickte
ich auf die Spuren zurück.
Und da sah ich, dass zu vielen
Zeiten meines Lebens nur eine
Spur zu sehen war.
Es waren die schwersten und
traurigsten Zeiten meines Lebens.
Das enttäuschte mich zutiefst.
Ich fragte Gott danach.
Mein Gott, nachdem ich mich
für Dich entschieden hatte,
hattest Du mir versprochen,
mich immer zu begleiten.
Aber in meinen schmerzlichsten
Zeiten sehe ich nur eine Spur.
Warum hast Du mich allein gelassen?
Gott antwortete: “Ich habe Dich lieb.
Ich würde Dich in schweren Zeiten
des Leides und der Trauer nie im
Stich lassen. Dort, wo Du nur
die Spur eines Einzelnen siehst,
habe ich Dich getragen.“